Brasilien – unangefochtener Weltmarktführer beim Hühnerfleisch

PROF. I. R. Dr. Hans-Wilhelm Windhorst

Schlagwörter: Hühnerfleischerzeugung; Geflügelwirtschaft; Brasilien; Exportvolumen

Die Fleischwirtschaft Brasiliens rückt vor allem in das Blickfeld, wenn über dessen dominante Stellung im Export von Hähnchenfleisch berichtet wird. In diesem Beitrag soll das südamerikanische Land in den globalen Rahmen eingeordnet werden, um seine unangefochtene Bedeutung bei der Erzeugung und dem Export von Hühnerfleisch zu analysieren.

 

Einige Vorinformationen

Mit einer Fläche von 8,5 Mio. km2 ist Brasilien das fünftgrößte Land der Erde und damit größer als Australien. Auch hinsichtlich der Bevölkerungszahl rangiert es mit seinen 211 Mio. Einwohnern auf dem fünften Rangplatz. Noch 2010 lag es auf dem sechsten Platz bezüglich des erwirtschafteten Bruttosozialproduktes und schickte sich an, Frankreich vom fünften Rang zu verdrängen. Eine anhaltende Wirtschaftskrise seit 2014 und instabile politische Verhältnisse, die mit einer starken Abwertung des brasilianischen Real verbunden waren, führten dazu, dass das Land im Jahr 2020 nur noch an zwölfter Stelle unter den führenden Wirtschaftsmächten gelistet wurde. Diesen Rangplatz konnte es nur wegen der Stärke des Agrarsektors halten, sonst wäre es noch deutlich weiter abgerutscht. Von seiner Lage und seinem natürlichen Potenzial (Böden, Klima) könnte Brasilien noch eine weitaus höhere Produktion erbringen. Dazu bedürfte es jedoch einer stabilen politischen Lage und einer verlässlichen Finanzpolitik. Immer wieder aufgedeckte Skandale in der Fleisch-erzeugung und Korruptionsfälle haben jedoch dazu geführt, dass die vorhandenen Vorteile nicht in mögliche Erfolge umgesetzt werden konnten. Angesichts dieser Situation überrascht es, dass Brasilien seine Position in der globalen Fleischwirtschaft weitgehend behaupten konnte.

Brasilien – unangefochtener Weltmarktführer beim Hühnerfleisch

Von den 30 Mio. t Fleisch, die Brasilien 2019 erzeugte, entfielen 13,2 Mio. t oder 44 % auf Hühnerfleisch, davon wiederum 97 % auf Hähnchenfleisch. Von der Gesamterzeugung verblieben 68 % im Inland und 32 % wurden in 137 Länder exportiert. Trotz der politischen und wirtschaftlichen Instabilität hat sich die Erzeugung von Hühnerfleisch als sehr stabil erwiesen (Tab. 1). Konnten noch bis 2015 hohe jährliche Wachstumsraten erreicht werden, veränderte sich das Bild mit Beginn der Wirtschaftskrise im Jahr 2014. In den folgenden fünf Jahren fluktuierte das Produktionsvolumen beträchtlich. Es kam immer nur zu sehr kurzfristigen Erholungen, bevor 2019 ein merklicher Aufwärtstrend eintrat. Er war aber weniger eine Folge der steigenden Inlandsnachfrage, sondern der Entwicklung auf dem Weltmarkt.

Tabelle 1:
Die Entwicklung der brasilianischen Erzeugung von Hühnerfleisch zwischen 2015 und 2019; Angaben in 1.000 t
(Quelle: ABPA 2020, S. 29)


 

Die wirtschaftlichen Probleme des Landes spiegeln sich in der Veränderung des Pro-Kopf-Verbrauchs wider. Wurde 2015 im Gefolge einer anhaltenden Prosperitätsphase mit steigendem verfügbaren Einkommen ein Verbrauch von 43,25 kg/Person erreicht, womit Brasilien in die Spitzengruppe der Länder mit dem höchsten Pro-Kopf-Verbrauch vorstieß und an fünfter Stelle hinter Israel, den USA, Malaysia und Australien lag. Mit der sich deutlich abschwächenden Konjunktur und steigenden Arbeitslosenraten ging der Pro-Kopf-Verbrauch zurück und erreichte auch 2019 noch nicht wieder den Stand von 2015 (Tabelle 2). Das Bild wiederholt sich in ähnlicher Weise beim Rind- und Schweinefleisch,
wie in den beiden Folgebeiträgen gezeigt werden wird.

Tabelle 2:
Die Entwicklung des Pro-Kopf-Verbrauches von Hühnerfleisch in Brasilien zwischen 2015 und 2019; Angaben in kg pro Person und Jahr (Quelle: ABPA 2020, S. 30)

Die Erzeugung ist stark regional konzentriert

Ein Blick auf die räumliche Verteilung der Hühnerfleischerzeugung (Abbildung 1) zeigt, dass zwar in nahezu allen Bundesstaaten Hühner geschlachtet wurden, der regionale Schwerpunkt jedoch im Süden des Landes lag. Auf die beiden Bundesstaaten Paraná (34,7 %) und Santa Catarina (15,4 %) entfiel 2019 fast genau die Hälfte der Erzeugung, gefolgt von Rio Grande do Sul (14,3 %). Ein Grund für die bemerkenswerte regionale Konzentration ist die Ballung der Bevölkerung im Süden des Landes. Hier sind die städtischen Agglomerationen von São Paulo (12,2 Mio. Einwohner) und Rio de Janeiro (6,7 Mio.) gelegen, die attraktive Absatzgebiete darstellen.


 

 

Abbildung 1:
Anteil der Staaten an den Hühnerschlachtungen Brasiliens (2019)
(Quelle: ABPA 2020; Karte: A.-K. Jacobs)

Ein zweiter Grund für die Konzentration der Hühnerfleischerzeugung ist die Verfügbarkeit über Futtermittel. Von den 155 Mio. t Sojabohnen, die im Wirtschaftsjahr 2018/2019 in Brasilien erzeugt wurden, entfielen 27 % auf den Staat Mato Grosso, 17 % auf Paraná und 16 % auf Rio Grande do Sul. Auch der Maisanbau hatte seinen Schwerpunkt in den Staaten des Südens. An der Ernte von mehr als 100 Mio. t, die 2018/2019 erzielt wurde, hatte Rio Grande do Sul einen Anteil von 20 %, auf Minas Gerais entfielen 18%, auf Paraná 16 % und auf Santa Catarina 10 %. Der Weizenanbau war noch stärker im Süden Brasiliens konzentriert. Von der Ernte im Umfang von 6,2 Mio. t stellten Paraná 54 % und Rio Grande do Sul 31 %. Die räumliche Kongruenz der Zentren im Anbau der wichtigsten Futterrohstoffe und der Aufzucht und Schlachtung von Masthühnern ist offensichtlich. Die günstigen natürlichen Standortfaktoren führen zu vergleichsweise niedrigen Produktionskosten und verschaffen Brasilien damit einen Wettbewerbsvorteil auf den Weltmärkten für Hühnerfleisch. Dies erklärt vor allem seine herausragende Stellung als Exportland.

Führende Konzerne im Süden konzentriert

Angesichts der regionalen Konzentration der Hühnerfleischerzeugung im Süden des Landes ist zu erwarten, dass hier auch die führenden Unternehmen angesiedelt sind. Die z. T. vorhandenen rechtlichen und wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen den weltweit tätigen Konzernen können hier nur ansatzweise vorgestellt werden.

Das größte Unternehmen ist JBS (São Paulo), das 1953 als kleiner Rindfleisch erzeugender Betrieb von José Batista Sobrinho gegründet wurde und sich in den folgenden Jahrzehnten unter Leitung seiner drei Söhne durch Zukäufe zum größten Fleischkonzern der Welt entwickelte. Dass dabei Korruption eine große Rolle gespielt hat, wurde 2017 durch die Verhaftung von Joesley Batista deutlich. Nur durch umfangreiche Strafzahlungen entgingen er und der Manager Ricardo Saudeiner einer langjährigen Gefängnisstrafe. Durch Kauf der US-amerikanischen Unternehmen Swift (2007) und Pilgrim´s Pride (2009) weitete JBS seine Aktivitäten auf die USA aus und wurde mit der Übernahme von Pilgrim´s Pride zum größten Geflügelfleischerzeuger der Welt. Mit über 4 Mrd. Hähnchenschlachtungen im Jahr 2019 nahm JBS weltweit eine unangefochtene Spitzenstellung ein. Der Jahresumsatz lag bei über 43 Mrd. US-$. Mit 220.000 Beschäftigten erreichte der Konzern auch in dieser Hinsicht weltweit eine Spitzenposition. Überraschend war die Ankündigung von Seara Alimentos, ein Subunternehmen von JBS, dass es ein Forschungslabor zur Entwicklung von Fleischersatzprodukten auf Pflanzenbasis für den Weltmarkt eingerichtet hat.

Das zweitgrößte Unternehmen ist BRF (vormals Brasil Foods). Es hat seine Zentrale in Itajaí im Bundesstaat Santa Catarina. Das Unternehmen entstand erst 2009 durch die Fusion der Lebensmittelhersteller Predigão und Sadia. Mit jährlich 1,6 Mrd. Hähnchenschlachtungen lag es in einer globalen Rangliste auf dem dritten Platz. Das Unternehmen bietet eine große Anzahl von Gerichten an, die inzwischen weltweit vertrieben werden. Mit einem Umsatz von 9,9 Mrd. US-$ und 120.000 Beschäftigten gehört es zu den größten Unternehmen in der brasilianischen Agrarwirtschaft. Bemerkenswert ist, dass Tyson 2019 von BRF die thailändische und europäische Sparte des Unternehmens kaufte, um damit vorrangig den asiatischen Markt mit Geflügelfleisch zu versorgen.

Ein weiteres Unternehmen, das in der Herstellung und Vermarktung von Hähnchenfleisch in Brasilien eine bedeutende Position einnimmt, ist Grupo Vibra (Montenegro, Rio Grande do Sul). Es erreichte 2019 internationale Aufmerksamkeit durch ein Joint Venture mit dem führenden US-amerikanischen Hähnchenfleischerzeuger Tyson Foods. Tyson kaufte 40 % Unternehmensanteile mit dem Ziel, die Marktpräsenz in Brasilien zu stärken. Bereits 2008 hatte es drei kleinere brasilianische Unternehmen gekauft, die in Herstellung und im Vertrieb von Hähnchenfleisch und dessen Verarbeitungsprodukten tätig waren, Macedo Agroindustrial und Avicola Itaipolis (beide im Bundesstaat Santa Catarina gelegen) sowie Frangobras in Paraná. Bemerkenswert ist, dass Tyson 2019 von BRF die thailändische und europäische Sparte des Unternehmens kaufte, um damit vorrangig den asiatischen Markt mit Geflügelfleisch zu versorgen.

Spitzenstellung als führendes Exportland bleibt unangefochten

Von den 12,3 Mio. t Hühnerfleisch, die 2019 in den Welthandel gelangten, stellten Brasilien 4,2 Mio. t bzw. 34,4 %, die USA 3,3 Mio. t (26,6 %) und die EU als zusammenhängender Wirtschaftsraum 1,1 Mio. t (12,6 %).

Das Exportvolumen und der Exportwert wiesen in dem hier betrachteten Zeitraum eine bemerkenswerte Dynamik auf. Der rückläufige Pro-Kopf-Verbrauch als Folge der Wirtschaftskrise hatte einen sinkenden Inlandsbedarf zur Folge. Trotz abnehmender Erzeugung stiegen aufgrund des vorhandenen Überangebotes die Exporte. Dass für die USA wegen der Ausbrüche der Aviären Influenza im Sommer 2015 die Ausfuhrmöglichkeiten merklich eingeschränkt waren, spielte dabei auch eine Rolle. Bis 2018 gingen die brasilianischen Exporte dann jedoch kontinuierlich zurück und wiesen erst 2019 wieder eine leichte Zunahme auf, die vor allem auf die steigenden Importe Chinas zurückzuführen war (Tabelle 3). Für 2020 wird eine deutliche Steigerung erwartet, weil die politischen Spannungen zwischen China und den USA sowie die Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest in China die Weltmarktsituation im Handel mit Geflügelfleisch stark verändert haben und Brasilien davon bislang in besonderer Weise profitieren konnte. Allerdings könnte die unverkennbare Anti-China-Politik des brasilianischen Präsidenten zu Problemen führen.

Tabelle 3:
Die Entwicklung der brasilianischen Hühnerfleischexporte zwischen 2015 und 2019 (Quelle: ABPA 2020, S. 34)



Weitgespannte Handelsverflechtungen

Im Jahr 2019 führte Brasilien Hühnerfleisch in 137 Länder aus. Da es keine religiösen Barrieren gegenüber dem Verzehr dieser Fleischart gibt, konnten auch solche Länder als Absatzmärkte gewonnen werden, in denen der Verzehr von Schweine- oder Rindfleisch untersagt ist.

Von den 4,2 Mio. t Hühnerfleisch, die ausgeführt wurden, gingen nahezu 72 % nach Asien, 12,8 % nach Afrika, 8,8 % nach Europa (davon 6,1 % in Mitgliedsländer der EU) und 6,4 % nach Amerika. Die wichtigsten Zielländer in den einzelnen Kontinenten sind in Tabelle 4 zusammengestellt. Trotz der breiten regionalen Streuung der Ausfuhren entfiel auf die fünf führenden Länder nahezu die Hälfte. China war mit einem Anteil von 13,9 % inzwischen das wichtigste Zielland, gefolgt von S. Arabien (11,1 %), Japan (10,1 %), den Vereinigten Arabischen Emiraten (8,1 %) und Südafrika (6,4 %).

Die ausgeführten Hühnerfleischprodukte erreichten in den einzelnen Zielregionen sehr unterschiedliche Anteile (Abbildung 2). Insgesamt entfielen 2019 auf Teilstücke 67 % der Gesamtexporte, 26 % auf ganze Tiere, 3 % auf gesalzenes Fleisch, und jeweils 2 % auf Wurstwaren und sonstige Verarbeitungsprodukte.

Betrachtet man die Unterschiede in den Anteilen der Angebotsformen in den wichtigsten Zielregionen, werden einige bemerkenswerte Unterschiede deutlich (Abbildung 2). In Afrika, Asien, Amerika und Europa (ohne EU) dominierten eindeutig Teilstücke. Allerdings müsste hier noch genauer differenziert werden, um bestimmte Präferenzen zu verdeutlichen. So spielten im Gegensatz zu Amerika und Europa Brustfilets in einigen Ländern Asiens nur eine untergeordnete Rolle, weil das Fleisch als zu trocken und geschmacklos angesehen wird. Ganze Tiere erreichten in Westasien einen Anteil von 62 % an den Importen, in Afrika 27 % und in Amerika 7 %. In zahlreichen islamisch geprägten Ländern werden ganze Hähnchen gegenüber Teilstücken bevorzugt, oftmals mit einem Gewicht von nur 800 bis 1.000 g. Sie sind ein beliebtes Gericht in S. Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Exporte in Mitgliedsländer der EU wichen davon deutlich ab. Hier stellten nicht Teilstücke den Hauptanteil, sondern Verarbeitungsprodukte (z. B. Wurstwaren) oder gesalzenes Fleisch. Ausschlaggebend für deren hohen Anteil waren vor allem die günstigen Zolltarife. Im Juli 2020 zog die EU die Importlizenz für zwei brasilianische Unternehmen zurück, darunter auch BFR, weil Unregelmäßigkeiten und Fälschungen bei den Exportpapieren und Laboraufzeichnungen aufgedeckt wurden. Die Klage der beiden Unternehmen gegen diese Entscheidung wurde vom Europäischen Gerichtshof abgewiesen. Trotzdem bleibt die EU für Brasilien ein wichtiger Markt und Brasilien für die EU das wichtigste Herkunftsland für Hühnerfleisch, solange der Einfuhrstopp gegenüber den USA bestehen bleibt. Sollte dieser allerdings aufgehoben werden, könnte es zu beträchtlichen Veränderungen in den Warenströmen kommen.

Abb. 2: Anteile der Angebotsformen an den brasilianischen Hühnerfleischexporten im Jahr 2019; getrennt nach Zielregionen
(Quelle: ABPA 2020, S. 43)

Tabelle 4:
Die jeweils fünf wichtigsten Zielländer in den Hauptabsatzregionen für brasilianisches Hühnerfleisch im Jahr 2019; Angaben in 1.000 t (Quelle: ABPA)

Zusammenfassung und Ausblick

Die vorangehende Analyse hat deutlich gemacht, dass Brasilien aufgrund seiner bevorzugten Naturausstattung, die einem Anbau von Rohstoffen für die Mischfutterherstellung entgegenkommt, auf den Weltmärkten Wettbewerbsvorteile hat. Dieser Vorteil wurde in den zurückliegenden Jahrzehnten konsequent genutzt. Dabei entstanden vertikal integrierte multinationale Konzerne, die inzwischen die gesamte Palette an Fleischprodukten erzeugen und weltweit vertreiben. Zwischen den jeweiligen Unternehmen bestehen z. T. enge Kooperationsverflechtungen durch Zu- und Verkäufe bzw. Joint Ventures. Ein Problem der brasilianischen Fleischindustrie sind immer wieder aufgedeckte Korruptionsfälle und Lebensmittelskandale. Allerdings haben sie bislang offensichtlich nicht zu einer Schwächung ihrer Position auf dem Weltmarkt geführt.

Angesichts der weltweit steigenden Nachfrage nach Hühnerfleisch kann davon ausgegangen werden, dass die Erzeugung in Brasilien im laufenden Jahrzehnt weiterwachsen wird und das Land seine Position im globalen Handel ausbauen kann. Die OECD prognostizierte im jüngsten Agricultural Outlook einen Anstieg der Geflügelfleischerzeugung Brasiliens zwischen 2020 und 2029 von 14,1 auf 15,1 Mio. t oder um 7 %. Gleichzeitig sollen die Ausfuhren von 4,2 auf 4,8 Mio. t bzw. um 14,5 % zunehmen. Für die USA wird demgegenüber bei einer identischen relativen Wachstumsrate in der Erzeugung nur eine Exportsteigerung um 5 % vorausgesagt.


1https://ipad.fas.usda.gov/rssiws/al/crop_production_maps.
2https://www.wiwo.de/politik/ausland/brasilien-in-nur-zehn-jahren-an-die-weltspitze/19846452-2.html (Aufruf: 3. 12. 2020)
3https://www.pilgrims.com (Aufruf: 3. 12. 2020)
4https://vegconomist.com/companies-and-portraits/brazils-largest-meat-processor-jbs-opens-the-incredible-lab-aims-to-lead-global-plantbased-market. (Aufruf: 4. 12. 2020)
5https://www.brf-global.com/en (Aufruf: 3. 12. 2020)

 


 

Datenquellen

ABPA, Brazilian Association of Animal Protein. Annual Report 2020. São Paulo 2020.
https://abpa_relatario_annual_2020_ingles_versao_web-2.pdf.

OECD-FAO Agricultural Outlook 2020-2029.
https://www.oecd.org/publications/oecd-fao-agricultural-outlook-19991142.htm.