04.05.2021

Deutsche Eierwirtschaft begrüßt Initiative zur Haltungskennzeichnung für Eier in verarbeiteten Lebensmitteln

Berlin, 27. April 2021 Henner Schönecke, Vorsitzender des Bundesverbandes Ei e. V. (BVEi), begrüßt den Vorstoß von Bundesagrarministerin Julia Klöckner zur Kennzeichnung der Haltungsform auf verarbeiteten Lebensmitteln mit Ei. Die EU-Agrarminister haben sich auf ihrem gestrigen virtuellen Treffen dazu ausgetauscht.

„Die Kennzeichnung der Haltungsform auf verarbeiteten Lebensmitteln mit Eiern ist überfällig. Es braucht hier dringend eine EU-weit geltende Regelung, denn mehr als die Hälfte der Eier werden über verarbeitete Lebensmittel konsumiert. Mit einer solchen Kennzeichnung würde der Gesetzgeber endlich den Erwartungen der Verbraucher nachkommen. Deshalb befürworten wir als deutsche Eierwirtschaft die Initiative der Bundesagrarministerin ausdrücklich.

Die Kennzeichnung würde deutlich mehr Transparenz beim Verbraucher schaffen und ist schon seit Langem eine Forderung der deutschen Eierwirtschaft. Diese sollte analog der Erzeugercodes auf dem Schalenei erfolgen. Denn nur mit einer aussagekräftigen Kennzeichnung kann der Verbraucher seine Kaufentscheidung auf verantwortungsvolle Art und Weise treffen.

Die deutschen Legehennenhalter stehen für einen offenen und transparenten Dialog. Wir übernehmen seit Jahren Verantwortung in Sachen Tierwohl, Umweltschutz und für die sichere Versorgung mit dem hochwertigen Produkt Ei. Damit das so bleibt, braucht es die Kennzeichnung der Haltungsform auch bei verarbeiteten Lebensmitteln. Wir bieten der Ministerin und den beteiligten politischen Akteuren gerne an, gemeinsam an der Umsetzung einer EU-weiten Herkunftskennzeichnung zu arbeiten.“

Auf dem Schalenei, das die Verbraucher roh im Supermarkt kaufen können, ist die Haltungskennzeichnung längst etabliert: Anhand des aufgedruckten Erzeugercodes lässt sich schon heute die Erzeugungskette bis in den Stall zurückverfolgen – jederzeit transparent und nachvollziehbar für Bio-, Freiland- oder Bodenhaltung.

 


 

 >>> Link zur Pressemitteilung des ZDG

 

Quelle: Pressemitteilung des ZDG vom 27.04.2021