03.06.2020

Ernährungsreport 2020 des BMEL

Kurz vor Beginn des Pfingstwochenendes ist der - Ernährungsreport 2020 - des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) herausgekommen

Jährlich verfasst das BMEL diesen Report zum Konsumverhalten und zu den Essgewohnheiten der Deutschen Bevölkerung. Am vergangenen Freitag, dem 29. Mai, ist der Ernährungsreport 2020 von Bundesministerin Julia Klöckner gemeinsam mit dem forsa-Chef Prof. Güllner in Berlin vorgestellt worden. Der Report basiert auf einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa, das von Dezember 2019 bis Januar 2020 rund 1.000 Bundesbürger und –bürgerinnen zu ihren Ess- und Einkaufsgewohnheiten befragt hat.

Deutlichen Einfluss auf das Kochverhalten der Deutschen nimmt aktuell der Corona-Lockdown laut der Umfrage. 30 % der Befragten bereiten selbst ihre Speisen zu und 28 % nehmen häufiger als vor der Corona-Krise gemeinsam ihre Mahlzeiten mit den Haushaltsmitgliedern zu sich.
Für fast 40 % der Befragten hat die Landwirtschaft im Allgemeinen in der Corona-Krise an Bedeutung gewonnen. Insbesondere die regionale Erzeugung und Vermarktung wird als systemrelevant angesehen.

Doch unabhängig von der Corona-Situation steht der Verzehr von Gemüse und Obst hoch im Kurs.
70 % der Befragten essen täglich Obst und Gemüse. Der Fleischkonsum hat hingegen weiter leicht abgenommen. Entscheiden die Männer in Deutschland über den Speiseplan, so wählen 32 % derer Fleisch oder Wurst. Bei den Frauen entscheiden sich gemäß des Reports 2020 nur 20 % für Wurst und Fleisch beim täglichen Speiseplan.

 

>>> Weitere Besonderheiten und Veränderungen im Ernährungsverhalten der Deutschen sind unter diesem Link nachzulesen

 

Quelle: BMEL

 


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