23.03.2020

Geflügelpest bei Putenbetrieb in Niedersachsen bestätigt

Bundeslandwirtschaftsministerin ruft Geflügelhalter dazu auf, dringend verstärkt auf Biosicherheit zu achten

Das Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung teilt mit, dass die zuständigen Behörden in Niedersachsen  am Freitag, 20. März, einen Fall von hochpathogener Aviärer Influenza (HPAI, „Geflügelpest“) in einem Putenbestand im Landkreis Aurich gemeldet haben. Die Diagnose HPAI H5N8 wurde durch das Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesinstitut für Tiergesundheit, bestätigt.

Die verantwortliche Stelle vor Ort hat umgehend die nach Tiergesundheitsrecht vorgeschriebenen Maßnahmen wie die Sperre des Bestandes, die Tötung und unschädliche Beseitigung der Tiere im Bestand, die Einrichtung von Restriktionszonen sowie die Reinigung und Desinfektion ergriffen. Ferner wurden epidemiologische Ermittlungen im Hinblick auf Ein- sowie Verschleppungsmöglichkeiten aufgenommen. Auch bei zwei Mäusebussarden aus Brandenburg war am 20. März HPAI H5N8 nachgewiesen worden.

Vor diesem Hintergrund ruft die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, die geflügelhaltenden Betriebe – und auch Privathalter – dringend dazu auf, die Maßnahmen zur Biosicherheit in ihren Beständen zu verstärken, um eine Einschleppung in ihre Bestände zu verhindern. Dazu gehört vor allem, einen möglichen Eintrag des Virus durch Kontakt zu Wildvögeln, aber auch über Fremdpersonen, zu vermeiden.

 

>>> Link zur vollständigen Pressemitteilung des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung

 

 

Quelle: BMEL

 


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