09.08.2021


Innovationen voranbringen: Zentrale Datenplattform für die Landwirtschaft geht an den Start

Bundeslandwirtschaftsministerium bündelt öffentliche Daten für den Agrarbereich – bessere Datenvernetzung und Informationen auf einen Blick

Mit der Freischaltung einer staatlichen Plattform für Agrardaten geht die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, beim intelligenten Umgang mit der wachsenden Datenmenge in der Landwirtschaft voran, so das BMEL in einer Pressemitteilung. Auf der Plattform können Landwirtinnen und Landwirte, Unternehmen, Start-Ups und die Forschung für sie relevante Daten abrufen. Erstmals sind die verfügbaren Agrardaten damit an einer Stelle zentral gebündelt.

Auf www.landwirtschaftsdaten.de sind alle öffentlich verfügbaren Daten des Bundes aus den Themenbereichen Pflanzenbau, Tierhaltung, Fischerei und Forstwirtschaft sowie Umwelt-, Geo- und statistische Daten zu finden. Zum Beispiel die neusten Daten aus der Bodenzustandserhebung des Thünen-Instituts oder die Online-Datenbank für Pflanzenschutzmittel des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. So können zum Beispiel intelligente Spritzdüsen, die per Satellit gesteuert werden, automatisch die Dosis des Pflanzenschutzmittels anpassen.

Bundesministerin Julia Klöckner: "Agrardaten sind das Betriebsmittel der Zukunft. Mit der Vernetzung relevanter Daten auf unserer neuen Plattform wollen wir die Forschung und Entwicklung von intelligenten Maschinen und Anwendungen weiter voranbringen. Sie helfen, nachhaltiger, tiergerechter, transparenter und effizienter zu handeln. Unser Ziel sind Innovationen, um die Landwirtschaft weiter zu modernisieren, zu digitalisieren und so die Landwirte im Transformationsprozess zu unterstützen."

In einem ersten Schritt werden vor allem Datensätze der nachgeordneten Forschungseinrichtungen und Behörden des Bundeslandwirtschaftsministeriums übersichtlich bereitgestellt. Weitere Daten – wie Geodaten oder Wetterdaten – werden nach und nach ergänzt.

 


Quelle: BMEL, 29. Juli 2021, Pressemitteilung Nr. 131/2021