04.10.2021

Risikoeinschätzung zum Auftreten von HPAIV H5 in Deutschland

Das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) aktualisiert seine Risikoeinschätzung zur hochpathogenen Aviären Influenza des Subtyps H5.

GREIFSWALD – Zwischen dem 30.10.2020 und April 2021 erlebte Deutschland und Europa die bisher schwerste Geflügelpestepizootie. Während die letzten sporadischen Ausbrüche bei Geflügel in Deutschland am 25.6.2021 und in Europa am 6.9.2021 festgestellt wurden, konnte HPAIV H5 bei (brütenden) Wasser- und Greifvögeln über den Sommer hinweg konstant vor allem in den nordischen Ländern nachgewiesen werden.

Es zeigt, dass im Gegensatz zu früheren Einträgen das Geschehen nicht völlständig zum Erliegen gekommen ist. Deswegen wird das Risko eines erneuten Auftretens von HPAIV H5 in Europa und Deutschland im Laufe der Herbstmonate insgesamt als hoch eingestuft.

Das FLI empfiehlt dringend

  • Überwachungsmaßnahmen hinsichtlich toter oder kranker Wildvögel weiter zu intensivieren und
  • Biosicherheitsmaßnahmen in den Geflügelbetrieben erneut zu überprüfen und gegebenenfalls zu verbessern.

 

Es verweist dazu auf

 

>>> Link zur vollständigen Risikoeinschätzung

>>> Link zur Seite des FLI


Quelle: FLI, Risikoeinschätzung, 13.09.2021